Kinder und Jugendliche erzählen
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«Für das, dass mein Grossvater meine Grossmutter tagein, tagaus betreut, respektiere ich ihn sehr.»

Andri

Wer lebt mit dir zusammen?
In unserer Wohnung lebe ich, seit ich in der ersten Klasse bin, mit meinem Vater, meiner Mutter und meinen Haustieren. Zurzeit besitze ich drei Katzen: Darunter zwei Weibchen und einen Kater.

Was kannst du gut?
Von mir selber würde ich behaupten, dass ich ein Flair fürs Kochen besitze. Schon früh habe ich für meine Familie zum Weihnachtsessen mit Blätterteig diverse «Häppchen» kreiert und sie meinen Verwandten zum Probieren gegeben.

Wer ist dein Lieblingsmensch?
Wenn ich mich auf jemanden festlegen müsste, dann auf meine Mutter. Sie setzt sich immer für mich ein und ist für mich da. Sie hat mich zusammen mit meinem Vater sehr bei der Berufswahl unterstützt. Zudem bin ich mir bewusst, dass ich mit meiner Mutter über alles sprechen kann und sie meine Meinung immer unterstützt. Ich kenne keinen Menschen, der so viel für mich machen würde wie meine Mutter. Für das bin ich sehr dankbar!

Welches ist dein Lieblingsgegenstand
Diese Frage war für mich sehr schwer zu beantworten, da ich mir diese Frage selbst nie gestellt habe. Jedoch müsste es zurzeit mein Handy sein, welches sich jederzeit griffbereit in meiner rechten Hosentasche befindet. Ohne mein Handy würde sich mein Tagesablauf komplett verändern. Mit meinem Handy bin ich stets auf dem neusten Stand und ich bin zudem überall erreichbar.

Welches Erlebnis wirst du nie vergessen?
Ich habe kein Erlebnis, das ich nie vergessen wer­de. Vielmehr habe ich viele verschiedene kleinere Erlebnisse, welche sich jeden Donnerstag erneut abspielen. Am Donnerstag, immer zur Mittagszeit, besuche ich meine Grosseltern und esse mit ihnen. Ich kann mich stets auf ein «Chalbsplätzli» oder auf einen frischen Pangasius mit Pommes freuen. Und wie jeder weiss, kocht die Grossmutter immer am besten! Diese Erinnerungen bedeuten mir sehr viel, weil ich mit meinen Grosseltern über fast alles reden kann und sie mir über die Zeit sehr ans Herz gewach­sen sind. Meinen Grossvater bewundere ich wegen seiner Vergangenheit und, wie sich später herausgestellt hat, wegen seiner Zukunft. Da meine Grossmutter im Alter von ca. 74 Jahr­en an Demenz erkrankt ist, muss sich mein Grossvater fast im Alleingang um sie kümmern. Auch ich und meine Familie kümmern uns um sie, mein Grossvater macht aber die Hauptarbeit. Auch wenn meine Grossmutter an Demenz leidet, schätze ich jedes Mittagessen gleich wie früher, vielleicht sogar mehr. Für das, dass mein Grossvater meine Grossmutter tagein, tagaus betreut, respektiere ich ihn sehr. Denn ich weiss, wie an­strengend das für ihn sein kann.

«Für das, dass mein Grossvater meine Grossmutter tagein, tagaus betreut, respektiere ich ihn sehr.»

Was möchtest du einmal werden?
Ich bin mir noch ziemlich unschlüssig, was ich in der Zukunft werden möchte.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
Mein grösstes Ziel in der Zukunft ist es, glücklich und zufrieden zu sein. Da ich ein ziemlich strukturierter Mensch bin, beschäftige ich mich schon seit längerer Zeit damit, was ich in der Zukunft erreichen möchte. Mir ist es wichtig, dass ich ein gewisses Ziel verfolge und dies dann auch errei­che. Was meinen Traumberuf betrifft, habe ich mich leider noch nicht ent­scheiden können. Da ich ein sehr kontakt­freudiger Typ bin, könnte ich mir vorstellen, einen Beruf auszuüben, wel­cher eine gute Mischung aus Büroarbeit und Kundenkontakt ist. Mir ist es ebenfalls sehr wich­tig, dass ich mir mit diesem Beruf ein sehr schönes Leben ermöglichen kann und vielleicht später eine Familie aufbauen kann.