kjz-Ratgeber

Spielen ist ­wichtig

kjz-Ratgeber, Diverse, 0-6 Jahre

Für einen guten Start ins Leben gehört das Spielen von Anfang an dazu. Sie fördern Ihr Kind optimal, indem Sie es spielen lassen. Dabei können Sie es unter­stüt­zen.

Spielen fördert eine gesunde Entwick­lung

Spielen ist für Kinder mehr als blosser Zeit­ver­trieb. Sie spielen mit voller Hingabe, machen viel­fäl­tige Erfah­run­gen und lernen, wie sie ihre Hände und Finger gebrau­chen können. Sie bewegen sich, lernen Alltags­ge­gen­stände kennen und erfor­schen so die Welt. Beim Spielen entwi­ckeln, üben und festi­gen Kinder unter­schied­li­che Fähig­kei­ten und Fertig­kei­ten. Spielen regt Krea­ti­vi­tät, Denken und Fanta­sie an. Im Spiel mit anderen lernen Kinder zudem soziale Kompe­ten­zen wie Einfüh­lungs­ver­mö­gen und Konflikt­fä­hig­keit.

kjz-Ratge­ber

In unserem Ratgeber finden Sie viele weitere Themen rund um die Entwicklung von Babys und Kindern mit Tipps zur Erziehung und zum Familienalltag.

Zum kjz-Ratgeber

Wie Sie Ihr Kind unter­stüt­zen können

Lassen Sie Ihrem Kind genü­gend Zeit und Raum zum Spielen.

Spielen Sie mit Ihren Kind, denn gemein­sa­mes Spielen schafft Nähe und Vertrauen. Sie müssen nicht ständig Spiel­ideen und Programme liefern, Ihr Kind steckt voller eigener Ideen. Das Inter­esse und die Aufmerk­sam­keit von Eltern sind aber wichtig.

Unter­stüt­zen Sie es, wenn es mit Gleich­alt­ri­gen spielen möchte. Kinder benö­ti­gen für ihre soziale Entwick­lung regel­mäs­si­gen Kontakt mit anderen Kindern.

Lassen Sie Ihr Kind selbst entde­cken und auspro­bie­ren, nehmen Sie ihm nicht alle Schwie­rig­kei­ten ab.

Lassen Sie Ihr Kind auch draus­sen spielen. An der frischen Luft kann es die Welt entde­cken. Es kann sprin­gen, laufen, hüpfen und so seine Grob­mo­to­rik stärken. Tages­licht beugt zudem Kurz­sich­tig­keit vor. Es gibt dafür viele kinder­freund­li­che Orte. Eine Liste von Spiel­plät­zen finden Sie für Ihren Bezirk in der Broschüre «Ange­bote für Eltern mit kleinen Kindern».

Zu viele Spiel­sa­chen auf einmal können Kinder über­for­dern. Achten Sie beim Kauf zudem auf die Alters­an­gabe und Sicher­heits­hin­weise.

Unge­fähr­li­che Alltags­ge­gen­stände wie Becher oder Schach­teln berei­ten kleinen Kindern genauso Freude wie gekaufte Spiel­sa­chen und ­regen die Fanta­sie an. Gesicht und Stimme von Mutter und Vater sowie die eigenen Hände und Füsse sind in den ersten Lebens­wo­chen meist span­nen­der als gekauf­tes Spiel­zeug.

Spielen und digi­tale Medien: Die natio­nale Platt­form Jugend und Medien empfiehlt Folgen­des für Kinder bis sechs Jahre: Beglei­ten Sie Ihre Kinder bei der Medi­en­nut­zung, beach­ten Sie Alters­frei­ga­ben und legen Sie Bild­schirm­zei­ten fest. Seien Sie dabei selbst ein Vorbild und setzen Sie die digi­ta­len Medien nicht zur Kinder­be­treu­ung ein.

Hinweis: Ihr Kind benö­tigt viel Raum und Zeit zum Spielen.

Eine Auswahl an weiter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen und Buch­emp­feh­lun­gen

Jugend und Medien (Natio­nale Platt­form zur Förde­rung von Medi­en­kom­pe­ten­zen): Medi­en­er­zie­hung – Die wich­tige Rolle der Eltern

Präven­tion und ­Gesund­heits­för­de­rung Kanton Zürich: Bewe­gungs­tipps

www.kinder-4.ch: Förder­ideen finden Sie auf der Platt­form der Bildungs­di­rek­tion Kanton Zürich.

www.spielenplus.ch/eltern: Ideen zum spie­le­ri­schen Lernen im Alltag

Remo H. Largo: Baby­jahre. Piper Verlag, München, 2017.